

Die Geschichte der Charlottenklinik für Augenheilkunde reicht bis in das Jahr 1883 zurück. Damals gründete sich der Verein „Dr. Könighöfer’sche Vereinsaugenheilanstalt für weniger Bemittelte und Arme“, der Bedürftigen Verpflegungskosten bereitstellte. Durch finanzielle Mittel von Privatpersonen (unter anderem Kommerzienrat Gustav Siegle) wurde 1885 mit dem Bau des ersten eigenen Klinikgebäudes in der Elisabethenstraße 15 begonnen.
Am 19. Februar 1891 wurde die Augenklinik durch König Karl zur Stiftung bürgerlichen Rechts erklärt. Nur ein Jahr später bekam die Klinik einen neuen Namen: „Charlottenheilanstalt für Augenkranke“ benannt nach Königin Charlotte.
Die durch den 2. Weltkrieg vollständig zerstörte Klinik wurde 1955 wiedereröffnet und 1970 erneut umbenannt in Charlottenklinik für Augenkranke.
Die letzten gravierenden Veränderungen sind ganz aktuell: 2008 bezog die Charlottenklinik neue Räumlichkeiten. Parallel dazu wurde die Namensgebung aktualisiert: „Charlottenklinik für Augenheilkunde“. Die Charlottenklinik besteht seit 1891 als Stiftung bürgerlichen Rechts und zeichnet sich seit jeher als hervorragende Fachklinik im Raum Stuttgart aus.
